Schwimmweltmeisterschaft Kazan 2015

KazanUnsere Eliteschwimmerinnen, welche unseren Klub in der Nationalmannschaft vertreten, waren an der Schwimmweltmeisterschaft in Kazan vom 25. Juli bis 1. August.
Hier die Eindrücke von Mélanie:

Das Erlebnis startete schon am Flughafen in Istanbul. Wir kamen zum Gate und sahen von verschiedenen Nationen Turmspringer/innen, Wasserballer/innen, Schwimmer/innen und Synchronschwimmer/innen. Dies war so faszinierend, da darunter viele Stars des Wassersports waren. Als wir dann vom Flughafen in Kazan ins Athletendorf fahren, werden wir beim Eingang wie am Flughafen kontrolliert. Diese Vorsichtsmassnahme mussten wir immer machen, wenn wir in ein Schwimmbad hinein wollten oder dann wieder zurück ins Dorf gingen.
KazanDer erste Eindruck des Wettkampfbades war grandios, denn das Becken wurde in die Fussballarena von Kazan hineingebaut, so dass möglichst viele Zuschauer Platz hatten. Wir erfuhren vom Sportminister von Russland persönlich, dass all diese Plätze (über 10‘000) an einigen Wettkämpfen ausgebucht sind. Eine weitere russische Bekanntheit nahm an der Eröffnungszeremonie teil, Vladimir Putin. An diesem Wettkampf war alles so gross und aufwändig, wie zum Beispiel das gesamte technische Equipment der Fernsehsender, Fotographen und der Musikanlage. Jedoch war noch etwas anderes sehr faszinierend: das Athletendorf. Denn dort waren bis auf wenige Länder alle einquartiert und man hatte jeden Tag Kontakt mit anderen Sportlern. Zudem hatten wir die Möglichkeit Asiatisch, Europäisch oder Halal zu essen. Als die Wettkämpfe anfingen waren natürlich die ganzen Emotionen und das gesamte Klima des Wettkampfes das Highlight. Ich kann sagen, dass ich sehr viele gute Erinnerungen an diesen Wettkampf habe auch wenn es nicht immer optimal verlief. Ich bin froh konnte ich diese Erfahrung mit meinem Team machen.
Resultate:
– Team Free: 14
– Team Tech: 15
– Combo: 13
Da nur die ersten 12 Mannschaften am Final teilnehmen können, wurde unser Ziel in den Final vorzudringen zum Teil nur knapp verpasst. Mit dem 13. Platz in der Combo durften wir im Final als Vorschwimmer unsere Kür zeigen und dies vor einer ausverkauften Kulisse!

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